Fahrradtour Meppen 08 / 2018

Fahrradtour Meppen vom 16.-19.08.2018 (Gruppe 2)

Am Donnerstag trafen wir uns mit den Fahrrädern auf dem Betriebshof Imken in Wiefelstede. Als alle Koffer und Räder verstaut waren, ging es um 7 Uhr 15 los. In Oldenburg stiegen noch einige Personen hinzu. Somit waren wir mit 24 Reisende komplett. Der Bus fuhr uns nach Dörpen  in´s Emsland zum Hotel Borchers. Nachdem die Fahrräder abgeladen waren, stärkten sich erst einmal alle bei einem sehr guten Frühstück. Bei bestem Wetter und auf schönen breiten Wegen ging es an die Ems bis Walchau. Im Hafencafe gab es eine erste Erfrischungspause. Auf der Tour wurden immer mal wieder kleine Pausen eingelegt. Dirk erklärte dann zum jeweiligen Ort die Geschichte. Z.B. dass die Stadt Haren die drittgrößte Reederstadt Deutschlands ist und dort früher die berühmten Spitzpünten für alle Weltmeere gebaut wurden. Auch von der polnischen Exilarmee (diese Geschichte kann im Internet bei  Wikipedia nachgelesen werden). Der nächste Halt war am Marktplatz in Haren. Einige nutzten die Gelegenheit für Kaffee und Kuchen, andere für ein leckeres Eis. Um ca. 17 Uhr kamen wir in Meppen beim Hotel Pöker an. Alle Fahrräder wurden im Keller abgestellt. Die Koffer sowie Zimmer warteten schon auf uns. Vor dem leckeren Abendessen kam der Chef, Herr Pöker, und begrüßte alle mit netten Worten. Die Bedienung war ebenfalls sehr freundlich, was für den gesamten Aufenthalt galt. Nachdem ein 3 Gänge Menü verspeist war, tat ein Spaziergang in die Innenstadt von Meppen gut. Motto der nächsten Tage: Essen – Schlafen – Radfahren – Wiederholen

Gut geruht und lecker gefrühstückt geht es heute nach Haselünne. Eine schöne Strecke entlang der Hase, zeitweise in Begleitung von leichtem Nieselregen, führte uns zunächst nach Lohe zur „Alten Schule“. Edel erzählte die Geschichte der Gebäude (nachzulesen unter www. Heimatverein Lohe). Weiter ging es zur Fa. Rosche nach Haselünne. Wir wurden vom Chef empfangen, der die über 225 jährige Firmengeschichte mit Film und Worten erklärte. Edelkorn, Qualität aus der eigenen Landwirtschaft mit guten Zutaten, welche man später auch im Glas schmeckt, war ihm sehr wichtig. Anschließend stand eine Betriebsführung an. Dann wurde probiert, von Kräuter bis Fruchtig – und belegte Schnitten gab es dazu. Im Laden konnte das Lieblingsgetränk eingekauft werden. Leicht beschwingt aber jetzt mit Sonne fuhren wir zum Landgasthof Redeker in Lehrte zu Kaffee und Kuchen. Sehr gut gestärkt führte Dirk uns wieder nach Meppen zur Schleuse, Höltingmühle und zum Hotel zurück. Nach dem Abendessen ging es zum alten Rathaus in die Innenstadt. Dort wartete der zünftig gekleidete Stadtführer Dieter Engelke mit Met. Ein Honigwein, der aus Hörner getrunken wurde. Es gab eine lustige Führung durch Gebäude, Kirchen und Straßen. Wichtige Persönlichkeiten und Wohltäter der Stadt kamen dabei nicht zu kurz.

Heute geht´s bei Sonnenschein nach Geeste, mit einigen Pausen. Der Rest vom Met musste ja noch getrunken werden. In Groß Hespede bei Coppenrath kauften wir im Knusperlädchen unsere Lieblingskekse ein. Gegen Mittag trafen wir dann in Geeste am Speichersee ein. Der See ist ein künstliches Gewässer von 230 Hektar, welches in den 80er Jahren als Speicherbecken für das 12 km entfernte Kernkraftwerk Emsland gebaut wurde. Ein langer Sandstrand, Wassersportmöglichkeiten, Ferienpark und ein Feuchtbiotop sind dort vorhanden. Bei toller Atmosphäre stärkten sich alle in der Gastronomie. Anschließend radelten wir die 6 km um den See um dann zum Kräuterhof Rosen in Bramhar zur nächsten Kaffeepause zu gelangen. Im Hofladen haben sich einige dann spannende Bücher mit Gesundheitsrezepten gekauft, damit wir fit bleiben für die nächsten Radtouren. Am Abend fand eine Veranstaltung „Meppen is(s)t gut“ statt. Bei Live Musik  aus den Fenstern im alten Rathaus und bei bestem Wetter wurde auf der Straße gefeiert. Für einen Absacker auf dem Rückweg kehrten einige noch in ein Lokal ein. Wir saßen direkt an der Hase im Freien. Die Bedienung war ein Hit, hatte tolle Sprüche drauf und nannte sich „Schnelle Melle“. Es gab viel zu lachen.

Am Sonntagmorgen hieß es Koffer packen, die im Laufe des Nachmittags vom Busfahrer abgeholt wurden. Noch einmal das gute Frühstück genossen, dann auf´s Rad. Eine Stadtkernumrundung auf der Wallanlage und weiter zur Herrenmühle an der Nordradde. In den letzten Jahrhunderten wurde sie als Korn-, Öl-, Walk- sowie Sägemühle genutzt. Der Gebäudekomplex wird jetzt von dem Heimatverein Meppen betreut. Auf unserem Weg lag bei Stavern die Wassermühle Bruneforth. Sie bot uns einen großen Rastplatz, wovon das Mühlrad ein tolles Motiv zum Fotografieren gab. Nach einer ausgiebigen Pause radelten wir in Richtung Sögel. Die Stadt begrüßte uns mit einer großen Kirmes. Wir kamen genau richtig, denn für Stimmung sorgte die Blaskapelle „Hengeler weend Blaozers“ aus Holland. Da noch Zeit vorhanden war, konnte jeder auf eigene Faust die Stadt, St. Jakobuskirche oder Schloß Clemenswerth besichtigen. Gegen 16 Uhr traf der Bus ein. Die Fahrräder wurden verladen und es ging heimwärts. In Oldenburg stiegen einige unserer Gruppe aus. Alle anderen um ca. 18 Uhr 30 in Wiefelstede. Eine wunderschöne, eindrucksvolle Fahrradreise mit insgesamt ca. 190 km  ging zu Ende. Wir bedanken uns bei Edel und Dirk für die tolle Organisation, auch im Namen der ganzen Gruppe. Es hat alles super geklappt. Macht beide weiter so und bleibt gesund, dann werden euch die Radler noch lange folgen.

Eine schöne Fahrradtour beginnt nach Jahren mit den Worten:                                                           „Weißt du noch …..?“

Annelene uns Alfons Wollmann

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